Studie: Sommerstürme sind eine Gefahr für die Ozonschicht


(C) John Kerstholt, 2004 Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Können vermehrt auftretende Sommerstürme, welche ebenfalls eine deutlich höhere Kraftintensität entwickeln, schädlich auf die Ozonschicht der Erde wirken? Wenn es nach den Forschungen der Harvard-Universität geht, soll dies durchaus der Fall sein. Demnach sollen sich verstärkende Sommerstürme schlecht auf die Ozonschicht auswirken.

Zurückzuführen sei dies darauf, da durch den Klimawandel bedingt immer mehr feuchte und warme Luft für diese Superstürme verantwortlich sind. Durch diesen Umstand soll immer mehr Ozon in der Ozonschicht der Erde zerstört werden. Die feuchtwarmen Stürme sollen demnach dafür verantwortlich sein, dass Wasserdampf bis in die unteren Schichten der Stratosphäre vorstoßen kann.

Durch diesen Prozess würden in diese Schichten der Atmosphäre freie Radikale entstehen, die dazu beitragen dass die Ozonschicht abgebaut wird. Die Forscher gehen durch diese Beobachtungen davon aus, dass mehr UV-Licht (UV-B-Strahlung) auf die Erde einstrahlen wird. Dies würde für viele Menschen das Risiko an Hautkrebs zu erkranken deutlich erhöhen.

Betroffen sei die gesamte nördliche Halbkugel, so die Studie der Harvard-Universität in Cambridge. Unterstützt wurde das Wissenschaftlerteam bei den Untersuchungen von der US-Weltraumbehörde NASA. Diese absolvierte im Studienzeitraum verschiedene Flüge über den USA, um so Wasserdampf in der Atmosphäre auswerten zu können. Hierbei wurde unter anderem festgestellt, dass besonders in den Sommermonaten sehr viel Wasserdampf bis in die unteren Schichten der Stratosphäre gelangt.

Quelle: Focus - Bild: Wikipedia

  
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