Schuldenkrise: Investoren ziehen Milliarden aus der Eurozone ab


(C) Eric Chan, 2007 Quelle: Wikipedia (CC BY 2.0)

Wie aus aktuellen Zahlen hervorgeht, sollen US-Investoren dabei sein Milliardensummen aus der Eurozone abzuziehen. Begründet wird dies mit der heiklen Lage in der sich die Europäische Union befindet. Die politischen und finanzwirtschaftlichen Aspekte im Euroraum geben hierbei die Hauptimpulse für die zugeteilte Unattraktivität der Investoren an.

Mit der sich zuspitzenden Eurokrise verlieren besonders US-Investoren die Lust auf Anlagen in Europa. Dies wird mit einem unattraktiven Umfeld begründet. Alleine bei „JKMilne Asset Management“ zeigen die Zahlen, dass mittlerweile verstärkt Geld aus der Eurozone abgezogen wird.

Nach dem Crash der Investmentbank Lehman-Brothers hatte „JKMilne Asset Management“ über 50 Prozent der Anlagevolumen außerhalb der USA investiert. „JKMilne Asset Management“ hat nach den hauseigenen Angaben nun diese Europositionen geräumt und das freigewordene Kapital komplett in US-Dollar investiert. Aus der gesamten Masse, welche von Dezember 2011 bis Mai 2012 vorliegt, der Euroinvestitionen wurden demnach 48,9 Milliarden Dollar zurück auf US-Dollar Investmentbasis gestellt und damit dem Euroraum entzogen.

Insgesamt sei das Engagement in Euroanleihen drastisch gesunken. Demnach haben US-Geldmarktfonds nur noch etwa 8 Prozent in Anleihen des Euro-Raums investiert, im Mai 2011 waren es noch knapp 31 Prozent.

Quelle: WELT - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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