Neue Forderung: Griechenland benötigt weitere 30 Milliarden


(C) Onkel Tuca!, 2007 Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nach neusten Berechnungen der griechischen Regierung wurde nun eine sog. "Korrekturmeldung" veröffentlicht. Demnach benötigt das von der Eurokrise geschüttelte Land weitere 30 Milliarden Euro, um so bis etwa 2020 überlebensfähig zu sein. Diese erneute Geldforderung der Griechen bringt nunmehr auch die Europäische Zentralbank in Bedrängnis.

Dass diese erneute Forderung von Griechenland gestellt worden ist, sehen Experten kritisch. Viele meinen sogar dass auch diese 30 Milliarden nicht das Ende der Fahnenstange sein werden. Vielmehr wird damit gerechnet, dass Griechenland in den kommenden Jahren weitere Milliardenforderungen stellen wird.

Begründet wurde die jüngste Geldforderung der Griechen mit dem Umstand, dass die vorherrschende Rezession bis etwa 2020 anhalten werde und aus diesem Grund große Löcher in das Budget des Landes gerissen werden. Hervorgegangen waren diese neuen Forderungsinformationen aus der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires, die sich selbst auf Regierungskreise berufen hat.

Gleichermaßen müssten private Gläubiger einem weiteren Schuldenschnitt für das Land Griechenland zustimmen, damit dieses weiterhin in der Eurozone verbleiben kann. Nach griechischen Angaben soll dafür ein zu "lascher erster Schuldenschnitt" verantwortlich sein.

Demnach hätten die privaten Gläubiger im ersten Schuldenschnitt deutlich zu wenig "federn lassen", soll bedeuten, haben auf zu wenig Geld verzichtet. Mittlerweile sehen viele europäische Politiker das Land als "stark gefährdet" in der Eurozone an, viele fordern bereits öffentlich einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone.

Quelle: WELT - Bild: Wikipedia

  
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