Konjunktur: Deutsche Arbeitgeber stellen deutlich weniger Arbeiter ein


(C) William M. Plate, USAF, 2004 Quelle: Wikipedia (public domain)

Vor wenigen Monaten betonten verschiedene deutsche Politiker, dass Deutschland einen speziellen Schutzschirm hätte, der gegen die grassierende Eurokrise helfen würde. Deutschland wäre ein starkes wirtschaftliches Land und die Probleme der anderen Euroländer würden Deutschland nicht treffen.

Dass diese Lach- und Sachgeschichten damals bei vielen Experten ein leichtes Lächeln über das Gesicht legte, störte die Politiker meist nicht. Nun scheint im Zuge der sich zuspitzenden Eurokrise jedoch auch den großen deutschen Politikern das Lachen allmählich vergangen zu sein. In einer aktuell veröffentlichten Vorlage wird deutlich, dass die deutsche Industrie keineswegs gegen die Eurokrise immun ist.

Nicht nur wegbrechende Aufträge zeigen diese Entwicklung an. Auch bereits durchgeführte und angekündigte Massenentlassungen in Deutschland zeugen von der wirtschaftlichen Krankheit. Gleichermaßen reiht sich hier aber auch ein, dass immer mehr deutsche Arbeitgeber weniger Arbeitskräfte einstellen wollen. Alleine im Juli 2012 sank die Nachfrage an neuen Arbeitskräften auf ein Rekordminus.

Damit sank zum siebten Mal in Folge der sog. Indikator für Arbeitskräfte in Deutschland. Bislang bezeichnen deutsche Wirtschaftsexperten den stattfindenden Konjunktureinbruch als "moderat". Ebenfalls im Juli eingebrochen ist der sog. deutsche Geschäftsklima-Index. Dieser sank auf seinen tiefsten Stand seit zwei Jahren.

Quelle: DWN - Bild: Wikipedia (symbolische Abbildung)

  
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