PKV: Ausgaben bei Arzneimitteln sollen verbessert werden


(C) Lumu, 2012 Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Da gerade im Bereich der Privaten Krankenversicherung ein erhöhter Faktor der Arzneimittelausgaben festgestellt wurde, sollen hier nun mit neuen und zugleich einsparenden Strukturen für privat versicherte Personen deutlichere Preisvorteile geformt werden. Dass Mitglieder einer Privaten Krankenversicherung zuerst einmal von den direkten Zugaben bei eventuellen Arzneimittelverschreibungen, hinsichtlich der Qualität der Produkte, profitieren, sollte hinreichend bekannt sein.

In den meisten Fällen ist hier aber auch der Preis höher, den die versicherten Personen für diese qualitativ höherwertigen Produkte zahlen müssen. Im Vergleich zur GKV war dies bei den PKVs generell der Kosten-Hauptfaktor, der die letzten Jahre in den Ausgaben festgestellt wurde. Mit der Zusammenarbeit des WIP soll nun endlich eine spezielle Strategie ausgearbeitet werden (für die PKV), welche die Kosten reduzieren und zugleich die Qualität der verschriebenen Arzneimittel auf einem gleichen Level halten soll.

Hierbei hatten die Versicherer, speziell auf den Arzneimittelsektor gesehen, eine deutliche Steigerung zu verbuchen, wenn man hierbei die Jahre 2008 und 2007 gegenüberstellt. Insgesamt wurden nach offiziellen Zahlen ganze 2,22 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben, was eine Steigerung von satten 8,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 ist. Auch bei den gesetzlichen Krankenversicherern kamen hierbei einige Mehrkosten zusammen, die aber durch eine andere Verschreibungspolitik nur 5,3 Prozent betrugen.

In wie fern das Institut (wissenschaftliche Institut der PKV) mit seiner neuen Strategie die Kosten deutlich senken kann, bleibt natürlich erst einmal abzuwarten. Denn auf der Gegenseite ist gleichermaßen bekannt, dass gerade im Bereich der Arzneimittelkosten weiterhin mit einem deutlichen Preisanstieg zu rechnen ist.

Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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