Google: Künstliches Gehirn kann Katze erkennen


(C) Steve Jurvetson, 2006, Bild: Wikipedia (CC BY 2.0), Bild ist symbolisch

Google arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, sich deutlich von der Konkurrenz abzusetzen. Derzeit sollen beispielsweise Wissenschaftler im Auftrag von Google daran arbeiten, ein künstliches Gehirn zu erschaffen. Aktuell können von diesem Projekt auch schon erste Erfolge vermeldet werden.

So soll das "künstliche Gehirn" bereits dazu in der Lage sein, eine Katze zu erkennen. Realisiert wird dies mit einem neuen selbstlernenden Algorithmus und weiteren technischen Raffinessen. Der Name des Labors, in dem das neue Supergehirn entwickelt wird, nennt sich schlicht und einfach "Google X".

Aber nicht nur das aktuelle Projekt des "künstlichen Gehirns" ist die Geburtsstätte so mancher Erfindung aus dem Hause Google. Ebenfalls aus diesem Geheimlabor entsprungen, ist ein selbstfahrendes Automobil. Nach offiziellen Angaben sollen im "Google X Labor" etwa 100 Projekte gestartet worden sein, an denen herumexperimentiert wird. Hier sollen auch die Gründer Sergey Brin und Larry Page sowie der Google-Verwaltungsrat Eric Schmidt ihre Ideen beigesteuert haben.

An den Forschungen, um das "künstliche Gehirn", nehmen derzeit eigene Wissenschaftler von Google teil, aber auch Informatiker der Standford Universität. Für dieses "künstliche Gehirn" wurden nach eigenen Angaben von Google etwa 16.000 Computer-Prozessoren miteinander verbunden. Diese stehen untereinander in Verbindung, mit insgesamt etwa einer Milliarde Verknüpfungspunkten.

Die Entwicklung von Google

Rückblick auf das Jahr 2006: Google kauft Orion Such-Algorithmus

Google kaufte einem Studenten seinen eigens entwickelten Such-Algorithmus ab. Der aus Israel stammende Student Uri Alon hat in seiner Studienzeit, an der Universität von South Wales in Australien, seinen Doktortitel im Bereich der Computerwissenschaften abgelegt. Sein eigener Such-Algorithmus, welcher sich Orion-Algorithmus schimpft, entwickelte Uri Alon an seiner Fakultät in einer völlig neuartigen Weise.

Die Software, die den Algorithmus steuert, geht hierbei nach dem "want more" Prinzip vor. Wenn ein Benutzer eine Suchanfrage, in einer Suchmaschine, startet, erhält dieser weitere relevante Suchwörter, die mit dem eingegebenen Suchwort in Verbindung stehen, als weiterführende oder ergänzende Vorschläge. Diese Suchwörter werden jedoch nur dann „ausgespuckt“, wenn die innere Relevanz der Wörter untereinander ausreichend genug ist.

Zudem gibt es weitere innere Gewichtungsfaktoren. Aktuell funktioniert der Algorithmus nur in der englischen Muttersprache, hier werden weitere Qualitäts-Merkmale genutzt um saubere Ergebnisse zu liefern. Seitens Google gibt es die Bestätigung, dass Uri Alon derzeit in Kalifornien bei Google mitarbeitet.

Übrigens hatten sich auch die Suchdienste von Yahoo und Microsoft, an dem von Uri Alon entwickelten Such-Algorithmus, interessiert gezeigt und sich dementsprechend um Verhandlungen bemüht, als Sieger ging aber, wie eigentlich zu erwarten war, Google hervor.

Quelle: blick.ch - Bild: Wikipedia

  
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