Anschlag in Bulgarien: Reiseanbieter war vorab informiert


(C) Vassia Atanassova, 2008, Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nach dem Sprengstoffanschlag auf israelische Touristen, in der Stadt Burgas in Bulgarien, bezichtigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Iran hinter diesem Anschlag zu stecken. Ob diese Version so stimmen kann, ist bisher nicht bestätigt worden.

Nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur "Ria Novosti" soll die Reisefirma jedoch bereits im Vorfeld über einen bevorstehenden Terrorakt gewarnt worden sein. Dies geht aus einem Fernsehbericht des bulgarischen Fernsehsenders BNT hervor.

So soll bei der Reisefirma etwa eine Stunde vor der Bombenexplosion ein Anruf eingegangen sein, in dem ein bisher unbekannter Mann mitgeteilt hatte, dass die Israelis "mit zwei Bomben bei Ankunft empfangen werden". Welche Reaktion die Firmenangestellten auf diesen Anruf zeigten, ist bisher nicht bekannt.

Nach unterschiedlichen Angaben sollen bei dem Attentat zwischen drei und sieben Menschen ums Leben gekommen sein. Für den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht aber auch ohne detaillierte Untersuchung schon jetzt fest wer hinter dem Anschlag steckt, der Iran. Aus dem Iran gab es zu diesem Vorwurf auch schon eine Gegenreaktion, die da kurz und knapp lautet: "Lächerlich".

Quelle: RIA Novosti - Bild: Wikipedia

  
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