Urlaub in den europäischen Südländern soll gefördert werden


(C) FASTILY, 2010, Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Es mag sich auf den ersten Blick ein wenig skurril anhören, doch wegen der sich immer weiter verschärfenden Eurokrise gehen nun auch Politiker "neue Wege". Speziell im Bereich der Reisen in Europa.

Da für zahlreiche Krisenländer, wie Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist, wollen Politiker nun ein wenig "nachhelfen", damit diesen Ländern nicht auch noch dieser wichtige wirtschaftliche Bereich wegbricht.

Verschiedene Politiker machen sich daher für eine staatliche Prämie stark, um so mehr Touristen in den Süden Europas zu lotsen. Ob diese Maßnahme zur Ankurbelung der Wirtschaft in diesen Ländern reichen wird, kann gelinde gesagt bezweifelt werden.

Dennoch ist die Idee für viele Urlauber sicherlich interessant. Inwiefern dieser Vorschlag jedoch umgesetzt werden kann, und ob dieser überhaupt kommen wird, bleibt fraglich. Man könnte sich aber durchaus die Zusammenarbeit mit der Tourismusindustrie und dem Staat vorstellen, um derartige Maßnahmen für eine Last-Minute-Prämie ins Auge zu fassen.

Argumentiert wurde hier, dass mit derartigen Anreizen den Deutschen geholfen werden kann, da es in Deutschland relativ viel regnet und sich daher oft eine depressive Stimmung im Sommer breit macht. Zugleich wird den kriselnden Ländern mit mehr Touristen geholfen. Kritiker sehen in diesem Vorhaben planwirtschaftliche Tendenzen und lehnen einen solchen Schritt strikt ab.

Quelle: FOCUS - Bild: Wikipedia

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