Spanien: Baukonzern ACS geht die Puste aus


(C) 2011 Luis García, Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

ACS Konzern

Die Eurokrise scheint nun auch in der spanischen Wirtschaft deutlicher zu werden. Nicht nur die Banken müssen gerettet werden, mittlerweile ist auch der Bauriese ACS betroffen. Wie es in einem aktuellen Artikel des Manager-Magazins heißt, bekommt der Bauriese seine Schulden nicht in den Griff.

Ja, ACS ist jener Konzern, der bei dem deutschen Unternehmen "Hochtief" eingestiegen ist. Damals war man noch optimistisch mit der Zukunft. Dieses Bild hat sich aber durch die Verschärfung der Eurokrise deutlich korrigiert.

Nach den Aussagen von Florentino Pérez Rodríguez (Aktionär u. a. des Bauunternehmens ACS) ächzt der Konzern unter den angehäuften Schulden von über 10 Milliarden Euro. Vor allem das laufende Tagesgeschäft bereite ihm Kopfzerbrechen.

Durch innere Fehler in der Geschäftsführung und weitere Fehlerstellungen, wie z.B. dass einige Großprojekte förmlich außer Kontrolle geraten sind, musste der Konzern, mit einer zuvor fest eingeplanten Millionensumme aus Deutschland, welche nicht realisiert wurde, umplanen.

Aber ACS scheint doch noch an Geld aus Deutschland kommen zu wollen. Denn durch das Halten von über 50 Prozent der Anteile von Hochtief, ist es dem spanischen Konzern nun möglich, sich eine Option zu schaffen, welche es ermöglichen würde, direkt auf das Firmenvermögen von Hochtief zuzugreifen.

Wie könnte sich der Konzern ACS aus der aktuellen Krise befreien? Welche Umstrukturierungen im deutschen Tochterkonzern Hochtief stehen an? Diese und weitere interessante Details erfahren Sie in dem ausführlichen Artikel beim Manager-Magazin (siehe Quelle).

Quelle: Manager-Magazin - Bild: Wikipedia

  
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