Japanischer Regierung droht der Supergau


(C) Jacob N. Bailey, DoD, Quelle: Wikipedia (CC BY 2.0)

Japanischer Ministerpräsident

In Japan scheint sich so etwas wie eine Regierungskrise anzudeuten. Zumindest die Regierungspartei von Ministerpräsident Yoshihiko Noda hat hierbei in der nahen Vergangenheit deutlich Vertrauen, nicht nur in der Bevölkerung, verloren.

Unstimmigkeiten trugen zur derzeitigen Zersetzung der DPJ (Demokratische Partei) bei, auch die Nuklearkatastrophe von Fukushima und die damit verbundenen Handlungen der Regierung haben einiges dazu beigetragen, dass die Partei nun in der Krise ist.

Zuletzt hatte der einflussreiche Ichiro Ozawa "das sinkende Schiff" verlassen. Dies löste so etwas wie eine Kettenreaktion aus, denn nach seinem Austritt verließen weitere 51 Abgeordnete die Partei. Die ausgetretenen Politiker wollen sich aber nicht etwa aus Protest aus der Politik zurückziehen, sondern planen den Aufbau einer neuen Partei, dies geht aus japanischen Medienberichten hervor.

Ein weiterer Kritikpunkt an Nodas DPJ, der regierenden Partei in Japan, war zuletzt gewesen, dass geplant wird die Mehrwertsteuer auf 10 Prozent zu verdoppeln. Wenn die Erhöhung der Mehrwertsteuer letztendlich auch durch das Oberhaus abgesegnet wird, soll die sog. Konsumsteuer Schrittweise von 5 auf 10 Prozent, bis 2015, angehoben werden.

Quelle: tagesschau.sf.tv - Bild: Wikipedia

  
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