Riechen und Schmecken, ein wichtiges Zusammenspiel


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(C) Helen Cook, 2008, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Riechen und Schmecken, diese beiden Eigenschaften des menschlichen Körpers haben den Menschen über den Verlauf der Evolution bis hin zum heutigen Tage in vielen Belangen weitergeholfen und vorangebracht. An dieser Stelle wollen wir uns diese beiden wichtigen Sinnesorgane des Körpers einmal näher anschauen, um zu verstehen, wie diese genau funktionieren.

Die Riechfelder haben die Größe eines Fünfpfennigstückes und liegen am vorderen Rand der oberen Nasenmuschel und an der gegenüberliegenden Stelle der Nasenscheidewand. Die Riechzellen sind langgestreckt und besitzen an ihrer Oberfläche Stiftchen zur Aufnahme der Empfindung. Ihre inneren langen Fortsätze ziehen als Riechfäden zum Riechlappen des Gehirns.

Die Geschmacksknospen liegen hauptsächlich im Epithel der Wallpapillen am Zungenrücken. Es sind kleine, tonnenförmige, von einem Nervenfasernetz umsponnene Gebilde. In den Wallgraben münden Drüsen; das Drüsensekret löst die Stoffe auf, die erst dann geschmeckt werden können.

Der im Wallgraben verbleibende Inhalt zersetzt sich und löst das Gefühl des „Nachgeschmackes Man unterscheidet vier Grundformen der Geschmacksempfindung: süß soll an der Zungenspitze, sauer an den Rändern und in der Mitte der Zunge, bitter in der Gegend der Wallpapillen und salzig in allen Abschnitten des Zungenrückens empfunden werden. Doch reichen diese wenigen Empfindungen bei weitem nicht aus, um die Fülle unserer Geschmackseindrücke zu kennzeichnen. Zudem ist der Geruchssinn beim Schmecken beteiligt.

Bild: flickr (symbolisch für “Riechen und Schmecken”)


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